Was ist aus elopage geworden, und was bedeutet die Umbenennung zu ablefy für Bestandskunden?
elopage heißt heute ablefy, der Anbieter firmiert als ablefy GmbH mit Sitz in Deutschland, und der günstigste kursfähige Tarif kostet 59 € im Monat (Stand 15.09.2026).
Konten, Kurse, Produkte und laufende Abos bestehen unter dem neuen Namen fort, der Zugang läuft über ablefy.io. Wer einen über elopage gekauften Kurs sucht, findet ihn dort unter demselben Konto.
Die alten elopage-Tarife existieren nicht mehr
Vergleichsartikel und Preislisten im Netz führen weiterhin Essential, Advanced, Pro und Premium. Diese Tarifnamen gibt es bei ablefy nicht mehr.
ablefy verkauft heute zwei Pläne, und der Preis richtet sich nach der Zahl deiner Mitglieder statt nach dem Funktionsumfang.
Was Bestandskunden jetzt prüfen
Wer wächst, wechselt bei ablefy die Stufe, sobald die Mitgliederzahl die Grenze überschreitet. Prüfe deshalb vor einer Preisplanung, welche der vier Create-&-Sell-Stufen zu deiner aktuellen Mitgliederzahl gehört.
Was kostet ablefy genau, inklusive Transaktionsgebühren?
ablefy kostet 59 € im Monat im kursfähigen Einstiegstarif Create & Sell für bis zu 150 Mitglieder, dazu kommen 2,7 % plus 0,50 € je erfolgreicher Standardzahlung (Stand 15.09.2026).
Der günstigere Plan Sell für 27 € im Monat enthält keine Kurse, keine Mitgliederbereiche und keine Community und taugt damit nicht für den Kursverkauf.
Die Staffel von Create & Sell
| Mitglieder | Preis im Monat |
|---|---|
| bis 150 | 59 € |
| bis 3.000 | 119 € |
| bis 10.000 | 229 € |
| unbegrenzt | ab 397 € |
Mit jeder Stufe wachsen Teamplätze und Speicher: von 5 Nutzern und 50 GB auf 10 Nutzer und 200 GB, dann 15 Nutzer und 500 GB, schließlich unbegrenzte Nutzer und 2 TB. Einen Jahresrabatt weist ablefy nicht aus, alle Beträge sind Monatspreise.
Die zweite Zahl entscheidet über die tatsächlichen Kosten
2,7 % plus 0,50 € gelten für Kreditkarte, SEPA, Apple Pay und Google Pay. Klarna und Ratenzahlung kosten 2,9 % plus 0,50 €.
Wer das optionale Reseller-Modell nutzt, bei dem ablefy die Steuerabwicklung übernimmt, zahlt zusätzlich 2,5 % plus 1,00 €. Weitere Aufschläge fallen je nach Zahlart, Währung und Auszahlungsweg an.
Ein Rechenbeispiel mit 8.000 € Umsatz
Bei 20 Verkäufen eines Kurses für 400 € im Monat liegt der Umsatz bei 8.000 €. Die Standardgebühr von 2,7 % ergibt 216 €, dazu 20-mal 0,50 €, macht 226 € allein an Transaktionsgebühren, plus 59 € Grundpreis.
Memberspot berechnet auf denselben Umsatz 0 % Plattformgebühr. Allein diese Position summiert sich bei ablefy auf 2.712 € im Jahr, und dafür übernimmt ablefy Rechnungen, Umsatzsteuer und Mahnwesen.
Wie funktioniert ablefy in der Praxis?
ablefy verbindet Verkauf und Auslieferung in einem System. Zum Umfang gehören:
- Kurse mit Video-Hosting und Memberships mit Paywall.
- Community-Räume für den Austausch der Teilnehmer.
- Zahlungsabwicklung inklusive Rechnungen und Mahnwesen.
- Affiliate-Programm mit bis zu fünf Stufen.
- Zertifikate und E-Ticketing für Veranstaltungen.
Diese Spannweite führt keiner der beiden anderen deutschsprachigen Anbieter im Vergleichsfeld.
Das Affiliate-Programm trennt ablefy von Coachy und Memberspot
Bis zu fünf Stufen bedeuten, dass du Partner für Partner vergüten kannst. Für Anbieter, die über Empfehlungen verkaufen, ersetzt das einen separaten Dienstleister.
Dazu kommen API, Webhooks und native Anbindungen an andere Werkzeuge.
Eine App im Store kostet extra
Der Kundenbereich läuft im Browser und ist für mobile Geräte optimiert. Eine eigene App im App Store oder Play Store gibt es nur als kostenpflichtiges Add-on über einen No-Code-App-Builder, laut Anbieter ab rund 247 € im Monat zusätzlich (Stand 15.09.2026).
Wer eine App im Store braucht, rechnet mit 59 € plus 247 € und liegt damit über dem Scale-Tarif von Memberspot.
Was sind die größten Einschränkungen von ablefy?
Die größte Einschränkung von ablefy ist die Transaktionsgebühr von 2,7 % plus 0,50 € je Zahlung (Stand 15.09.2026). Diese Gebühr wächst mit deinem Erfolg und fällt zusätzlich zum Grundpreis sowie zu den Gebühren des Zahlungsanbieters an.
Ab etwa 1.500 € Monatsumsatz übersteigt die Gebühr bei ablefy den gesamten Grundpreis von Memberspot Starter.
Der Einstiegspreis liegt über dem Wettbewerb
59 € im Monat für den günstigsten kursfähigen Tarif liegen 24 € über Coachy Premium und 20 € über Memberspot Starter.
Der 27-Euro-Plan Sell taucht in Vergleichslisten regelmäßig als ablefy-Einstiegspreis auf. Er enthält weder Kurse noch Mitgliederbereiche und gehört damit nicht in einen Kursplattform-Vergleich.
Ein Jahresrabatt fehlt
Coachy senkt den Monatspreis bei Jahreszahlung von 42 € auf 35 €, Memberspot von 49 € auf 39 €. ablefy weist nur Monatspreise aus, ein Rabatt für Vorauszahlung ist nicht veröffentlicht.
Die Datenlage zum Unternehmen ist dünner
Die Impressum-Seite von ablefy wird per JavaScript erzeugt und war beim Datenabruf nicht auslesbar. Anbieter und Sitz stammen aus einer Handelsregister-Quelle statt von der Herstellerseite.
Wo liegen die Daten deiner Teilnehmer bei ablefy?
ablefy gibt an, in Europa zu hosten und DSGVO-konforme Prozesse zu betreiben, ohne ein konkretes Land zu nennen. Die ablefy GmbH hat ihren Sitz in Deutschland, damit greifen DSGVO und deutsches Recht unmittelbar auf den Vertragspartner.
Einen Auftragsverarbeitungsvertrag erwähnt ablefy auf der geprüften Seite nicht ausdrücklich.
Zahlungsdaten kommen als zweiter Datenstrang dazu
ablefy wickelt Zahlungen selbst ab, schreibt Rechnungen und führt das Mahnwesen. Im optionalen Reseller-Modell verkauft ablefy in eigenem Namen an deine Käufer und übernimmt die Umsatzsteuer, wie es Digistore24 für Coachy tut.
Damit liegen Kursdaten und Zahlungsdaten deiner Käufer bei einem Anbieter statt bei zweien.
Für Kursanbieter, die nach Österreich und in die Schweiz verkaufen, ist das der praktische Kern. Umsatzsteuer im EU-Ausland und die Schweizer Einfuhrregelung sind der Teil, an dem Einzelunternehmen am häufigsten hängen bleiben.
Ob die Angaben von ablefy zum Serverstandort für deine Teilnehmergruppe ausreichen, klärst du mit deiner Datenschutzberatung.
Für wen lohnt sich ablefy, und für wen nicht?
ablefy lohnt sich für Anbieter, die Verkauf und Kurs in einem System führen wollen. Rechnungen, Umsatzsteuer, Mahnwesen, Ratenzahlung, Affiliate-Programm und Kursauslieferung laufen bei ablefy unter einem Vertrag.
Bei Coachy verhandelst du für denselben Umfang zwei Verträge, einen mit Coachy und einen mit Digistore24 oder CopeCart. Bei Memberspot bleiben Rechnung und Umsatzsteuer vollständig bei dir. Für Einzelunternehmen ohne Steuerbüro nimmt ablefy den zeitaufwendigsten Teil ab.
ablefy lohnt sich außerdem für gemischte Angebote. Wer Kurse, Downloadprodukte, Mitgliedschaften und Tickets für Veranstaltungen verkauft, findet alle vier Formate bei ablefy in einem Konto.
Coachy deckt Kurse und Downloads ab, Memberspot Kurse und Lernbereiche. E-Ticketing für Events führt im Vergleichsfeld nur ablefy.
ablefy lohnt sich für Anbieter mit Partnerprogramm. Fünf Affiliate-Stufen und die Abrechnung der Provisionen im selben System ersetzen einen separaten Dienstleister.
Wer den Großteil seiner Verkäufe über Empfehlungen macht, rechnet die 2,7 % gegen die Kosten und den Aufwand einer getrennten Affiliate-Software.
Für wen ablefy nicht passt: Kursersteller mit hohem Umsatz und wenig Bedarf an Abwicklung. Die 2,7 % sind eine Beteiligung am Erfolg.
Bei 5.000 € Monatsumsatz kostet diese Beteiligung 135 € im Monat, zusätzlich zu 59 € Grundpreis (Stand 15.09.2026). Memberspot berechnet auf denselben Umsatz 0 % und kostet 39 €. Wer Rechnungen ohnehin selbst schreibt, zahlt bei ablefy für eine Leistung ohne Lücke im eigenen Ablauf.
ablefy passt außerdem nicht für den sparsamen Einstieg. 59 € im Monat ohne Jahresrabatt sind der teuerste Einstieg unter den drei deutschsprachigen Anbietern.
Wer den ersten Kurs mit 30 Teilnehmern testet, zahlt bei ablefy 708 € im Jahr und bei Coachy 420 €. Für diesen Fall ist die schlankere Plattform die richtige.
Das Urteil: ablefy bekommt 4 von 5 Punkten. Der Abzug geht auf die Transaktionsgebühr und den fehlenden Jahresrabatt, nicht auf den Funktionsumfang, denn der ist im deutschsprachigen Vergleichsfeld der breiteste.
ablefy ist die richtige Wahl, wenn die Zahlungsabwicklung das eigentliche Problem ist und der Kurs nur ein Teil davon.
Wer ablefy gegen den internationalen Platzhirsch stellen will, findet die Gegenüberstellung unter ablefy im Vergleich zu Kajabi. Alle Tests im Überblick stehen unter Tests.
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