Was ist der wichtigste Unterschied zwischen Coachy und Memberspot?
Coachy staffelt den Preis nach der Anzahl deiner Kurse, Memberspot nach der Anzahl deiner Mitglieder. Aus diesem einen Unterschied folgt fast alles andere.
Coachy Premium kostet 35 € im Monat und erlaubt unbegrenzt viele Teilnehmer in einem Kurs. Memberspot Starter kostet 39 € und deckelt bei 100 Mitgliedern (Stand 15.09.2026).
Der zweite Unterschied betrifft das Geld pro Verkauf
Memberspot berechnet 0 % Transaktionsgebühr in allen vier Tarifen und bindet dein eigenes Stripe-Konto an.
Coachy erhebt ebenfalls keine eigene Transaktionsgebühr, wickelt Zahlungen aber gar nicht ab. Für den automatisierten Verkauf setzt Coachy Digistore24 oder CopeCart voraus, und diese Anbieter behalten je Verkauf eine eigene Provision ein.
Der dritte Unterschied liegt beim Firmensitz
Die Memberspot GmbH sitzt in Deutschland, die Coachy OOD in Bulgarien. Beide Länder gehören zur EU, beide Anbieter geben ein Hosting in Europa an, und beide nennen kein konkretes Land.
Wie unterscheiden sich Coachy und Memberspot beim Preis?
Coachy startet 4 € unter Memberspot und bleibt bei wachsender Teilnehmerzahl konstant, während Memberspot in Stufen springt. Coachy Premium kostet 35 € im Monat bei Jahreszahlung und 42 € monatlich, Memberspot Starter 39 € beziehungsweise 49 € (Stand 15.09.2026).
Die Stufen bei Coachy
Jeder zusätzliche Kurs im Premium-Tarif kostet 8 € im Monat bei Jahreszahlung. Der Deluxe-Tarif für 65 € enthält fünf Kurse, fünf Mitarbeiterzugänge, 50 Automationen und die Anbindung einer eigenen Domain.
Enterprise für 195 € hebt alle drei Grenzen auf.
Die Stufen bei Memberspot
Bei Memberspot hängt jeder Schritt an der Mitgliederzahl. Starter für 39 € erlaubt einen Kurs, 100 Mitglieder und einen Admin.
Grow für 99 € erlaubt unbegrenzt viele Kurse, 2.500 Mitglieder, drei Admins, eine eigene Domain und die Web-App. Scale für 199 € geht auf 10.000 Mitglieder, 15 Admins und zwei Lernbereiche.
Drei Rechenbeispiele
| Dein Angebot | Coachy / Memberspot |
|---|---|
| Ein Kurs, 80 Teilnehmer | 35 € / 39 € |
| Ein Kurs, 400 Teilnehmer | 35 € / 99 € |
| Fünf Kurse, 80 Teilnehmer | 65 € / 99 € |
Fünf Kurse verlangen bei Coachy den Deluxe-Tarif und bei Memberspot den Grow-Tarif, denn der Starter-Tarif erlaubt nur einen Kurs.
Ab vierstelligem Monatsumsatz kippt die Rechnung zugunsten von Memberspot. Bei Coachy verdient der externe Zahlungsdienstleister an jedem Verkauf mit, und diese Provision steht in keinem Coachy-Preisblatt. Wer Coachy kalkuliert, rechnet sie dazu.
Die beiden Rabatte wirken unterschiedlich. Der Coachy-Code onlinetoolkiste15 gibt 15 % auf die erste Zahlung; bei Jahreszahlung deckt diese erste Zahlung zwölf Monate ab, bei monatlicher Zahlung nur einen Monat. Der Memberspot-Code toolkiste gibt 10 % auf das erste Jahr.
Welches Tool ist einfacher für Einsteiger?
Coachy ist für Einsteiger der kürzere Weg, sobald ein Digistore24-Konto besteht, und der längere, wenn es fehlt.
Coachy liefert Kurseditor, automatisch erzeugte Verkaufs- und Eintragungsseiten und eine KI-gestützte Kursgliederung unter dem Namen COACHY AI. Der Verkauf selbst läuft über einen zweiten Anbieter mit eigenem Vertrag, eigener Einrichtung und eigener Freischaltung.
Memberspot bringt die Zahlungsanbindung über Stripe mit und braucht deshalb nur einen Vertrag mit einem Zahlungsanbieter. Dafür bleiben Rechnungsstellung, Umsatzsteuer und Mahnwesen bei dir.
Digistore24 und CopeCart treten bei Coachy als Reseller auf und übernehmen genau diesen Teil. Für Einsteiger ohne Steuerbüro ist das der gewichtigere Punkt, und er spricht für den Umweg bei Coachy.
Bei der Testzeit gewinnt Coachy deutlich
30 Tage gegen 14 Tage bei Memberspot. In dieser Zeit willst du einen kompletten Kurs anlegen, die Videos hochladen und eine Testperson durch den Mitgliederbereich schicken.
Wie weit du damit in 14 Tagen kommst, hängt an der Zahl deiner Lektionen und daran, wie viel Zeit neben dem Tagesgeschäft bleibt.
Welches Tool eignet sich besser für einen Community-Mitgliederbereich?
Memberspot eignet sich besser für einen Community-Mitgliederbereich, weil Memberspot ein eigenständiges Forum, getrennte Lernbereiche und einen AI-Assistenten für Teilnehmerfragen führt. Coachy setzt auf Kommentare unter den einzelnen Lektionen und auf die Verlinkung externer Gruppen.
Der Unterschied wird bei wachsender Gruppe größer. Kommentare unter Lektionen binden jede Frage an eine Stelle im Kurs, ein Forum erlaubt Themen quer über den Kurs hinweg.
Wer eine Gruppe über Monate begleitet, braucht den zweiten Ort. Memberspot ergänzt das um Reporting mit eigenen Dashboards, sodass du siehst, welche Lektionen liegen bleiben.
Beim Schutz der Inhalte trennen sich die Ansätze
Memberspot führt DRM-Kopierschutz und einen Geräte-Fingerprint. Coachy führt Zwei-Faktor-Authentifizierung und Download-Links mit Ablaufdatum.
Beide Ansätze schützen unterschiedliche Dinge: Coachy sichert den Zugang, Memberspot zusätzlich das Video selbst.
Die Web-App kostet bei Memberspot extra
Memberspot schaltet sie erst ab dem Grow-Tarif für 99 € im Monat frei (Stand 15.09.2026). Coachy bietet den Mitgliederbereich als Web-App über „Zum Home-Bildschirm hinzufügen” in allen Tarifen an.
Eine echte App im App Store oder Play Store hat keiner der beiden Anbieter.
Welche der beiden Plattformen ist beim Datenschutz die sicherere Wahl?
Memberspot hat beim Firmensitz den kürzeren Rechtsweg, denn die Memberspot GmbH sitzt in Deutschland und die Coachy OOD in Bulgarien. Beide Anbieter unterliegen der DSGVO, beide geben europäisches Hosting an, und beide nennen kein konkretes Land.
Beim Auftragsverarbeitungsvertrag liegen die Angaben gleichauf. Coachy stellt ihn laut FAQ digital im Mitgliederbereich zum Abschluss bereit, Memberspot liefert ihn direkt mit.
Bei Memberspot gehört ein Detail dazu: Für das Hosting der eigenen Marketing-Website nennt der Anbieter Google Firebase in den USA mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Für die Kursplattform sichert Memberspot EU-Hosting ohne Drittstaat-Transfer zu.
Bei Coachy verschiebt sich ein Teil der Frage auf den Zahlungsdienstleister. Digistore24 und CopeCart verarbeiten die Zahlungs- und Rechnungsdaten deiner Käufer, und mit ihnen schließt du einen eigenen Vertrag.
Bei Memberspot läuft dieser Strang über dein eigenes Stripe-Konto. Ob europäisches Hosting ohne Länderangabe für deine Teilnehmergruppe ausreicht, klärst du mit deiner Datenschutzberatung.
Für wen ist Coachy die bessere Wahl, für wen Memberspot?
Coachy ist die bessere Wahl für den ersten Kurs mit vielen Teilnehmern. 35 € im Monat ohne Teilnehmergrenze (Stand 15.09.2026) schlagen jedes andere Angebot im deutschsprachigen Vergleichsfeld, sobald die Gruppe über 100 Menschen wächst.
Ein Gruppenprogramm mit 300 Plätzen kostet bei Coachy 420 € im Jahr und bei Memberspot 1.188 €. Dazu kommen 30 Tage Testzeit statt 14 und ein Rabattcode, der bei Jahreszahlung auf zwölf Monate wirkt.
Coachy ist außerdem die bessere Wahl für alle, die Rechnung und Umsatzsteuer abgeben wollen. Digistore24 und CopeCart treten als Reseller auf, schreiben die Rechnungen im eigenen Namen, führen die Umsatzsteuer ab und übernehmen das Mahnwesen.
Für Einzelunternehmen, die nach Österreich und in die Schweiz verkaufen, nimmt das den unangenehmsten Teil ab. Der Preis dafür ist die Provision des Zahlungsdienstleisters und ein zweiter Vertrag. Die Details stehen im ausführlichen Test von Coachy.
Memberspot ist die bessere Wahl ab vierstelligem Monatsumsatz. 0 % Transaktionsgebühr ist eine Zahl, deren Wert mit dem Umsatz steigt.
Bei 3.000 € Monatsumsatz spart die Null gegenüber jedem prozentualen Modell einen dreistelligen Betrag, und diese Ersparnis trägt den Sprung vom Starter- auf den Grow-Tarif.
Memberspot ist außerdem die bessere Wahl für mehrere Kurse und mehrere Zielgruppen. Der Grow-Tarif erlaubt unbegrenzt viele Kurse, der Scale-Tarif zwei getrennte Lernbereiche mit Erweiterungsoption.
Coachy staffelt an dieser Stelle nach Kursen und verlangt für fünf Kurse den Deluxe-Tarif. Dazu kommen bei Memberspot Kopierschutz, Zertifikate, Prüfungen und Reporting, die Coachy teils erst ab 65 € im Monat freischaltet. Der ausführliche Test von Memberspot geht die Stufen einzeln durch.
Wo beide nicht passen: Wer Kurse, Downloadprodukte, Mitgliedschaften und Veranstaltungstickets in einem Konto verkaufen will, braucht ablefy.
Und wer eine bestehende WordPress-Seite erweitern will, statt eine zweite Plattform danebenzustellen, liegt bei DigiMember richtig.
Die Empfehlung von onlinekurse-erstellen.de: Starte mit Coachy, wenn dein erstes Angebot ein Kurs oder ein Gruppenprogramm mit offener Teilnehmerzahl ist und du über Digistore24 verkaufst.
Wechsle zu Memberspot, sobald dein Monatsumsatz vierstellig wird, du mehrere Kurse führst oder Kursinhalte schützen musst. Die Entscheidungshilfe nach Angebotsform steht unter Kursplattform für Coaches, alle Direktvergleiche unter Vergleiche.
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