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Einzeltest · geprüft am 15.09.2026

Kajabi im Test 2026: Preise, Limits, Alternativen

Kajabi kostet 143 $ im Monat im Tarif Basic bei Jahreszahlung und bündelt Kurse, Community, Newsletter und Zahlungsabwicklung in einem Vertrag. Für den deutschsprachigen Markt fehlen Kajabi eine deutsche Oberfläche, die Abrechnung in Euro und ein benannter Serverstandort. Coachy startet bei 35 € im Monat und deckt den Kursverkauf auf Deutsch ab.

Von Lea · geprüft am 15.09.2026

Screenshot · Kajabi-Dashboard
Screenshot · Preisübersicht von Kajabi
Screenshot · Kajabi-Limittabelle
Stärken und Schwächen

Was für und gegen Kajabi spricht

Das spricht dafür

  • Kurse, Community, Newsletter und Zahlung in einem Vertrag
  • Coaching-Buchungen als eingebaute Funktion
  • 0 % eigene Plattformgebühr auf Verkäufe
  • 30 Tage Testphase, gleichauf mit Coachy

Das spricht dagegen

  • Einstieg ab 143 $ im Monat bei Jahreszahlung
  • Oberfläche ausschließlich auf Englisch
  • Abrechnung in US-Dollar, Kosten schwanken mit dem Wechselkurs
  • Kein Serverstandort genannt
Tarife

Die Tarife von Kajabi

Preis bei Jahreszahlung je Monat, darunter der Monatspreis bei monatlicher Zahlung. Stand 15.09.2026.

Basic

Einstiegstarif
143 $bei Jahreszahlung · 179 $ monatlich

5 Produkte, 2.500 Kontakte, 1 Website, 1 Community, 2 Admin-Nutzer

Growth

199 $bei Jahreszahlung · 249 $ monatlich

50 Produkte, 25.000 Kontakte, 1 Website, 1 Community, 11 Admin-Nutzer

Pro

399 $bei Jahreszahlung · 499 $ monatlich

unbegrenzte Produkte, 100.000 Kontakte, 3 Websites, 3 Communities, 26 Admin-Nutzer

Einordnung

Kajabi je Kriterium

KriteriumWertEinordnung
Einstiegspreis143 $ / Monatschwach
Transaktionsgebühr0 % (exkl. Kajabi Payments)stark
Teilnehmergrenze2.500 Kontakte im Basicmit Einschränkung
Serverstandortnicht genanntschwach
Deutsche Oberflächeneinschwach
Testphase30 Tagestark
Zahlungsabwicklungintegriert (Kajabi Payments)stark

Einordnung im Vergleich der fünf getesteten Plattformen.

Was ist Kajabi und für wen ist Kajabi gemacht?

Kajabi ist eine US-amerikanische All-in-one-Plattform für Onlinekurse, Communitys, E-Mail-Marketing und Zahlungsabwicklung und kostet im günstigsten Tarif 143 $ im Monat bei Jahreszahlung (Stand 15.09.2026). Anbieter ist die Kajabi, LLC mit Sitz in den USA. Die Oberfläche gibt es ausschließlich auf Englisch.

Kajabi bündelt sieben Bausteine in einem Vertrag

  • Kursbereich und Community.
  • Newsletter und Landingpages.
  • Coaching-Buchungen und Podcast-Hosting.
  • Zahlungsabwicklung über Kajabi Payments.

Diese Bündelung ist das Verkaufsargument der Plattform und zugleich die Erklärung für das Preisniveau. Du bezahlst das Marketing-Werkzeug mit, ob du es nutzt oder nicht.

Die Zielgruppe hat eine große E-Mail-Liste

Kajabi richtet sich an etablierte Kursanbieter und Unternehmen mit großer Kontaktliste. Der Tarif Basic ist auf 2.500 Kontakte ausgelegt.

Wer 40 Teilnehmende betreut und einen einzigen Kurs verkauft, bezahlt bei Kajabi Kapazität, die erst ab einer vierstelligen Adressliste ihren Preis rechtfertigt.

Was kostet Kajabi im Jahr 2026?

Kajabi kostet 179 $ im Monat im Tarif Basic, 249 $ im Tarif Growth und 499 $ im Tarif Pro. Bei Jahreszahlung sinken die Beträge auf 143 $, 199 $ und 399 $ je Monat (Stand 15.09.2026).

Die Beträge stehen hier in US-Dollar, weil Kajabi in US-Dollar abrechnet. onlinekurse-erstellen.de rechnet sie bewusst nicht in Euro um: Der Betrag auf deiner Abrechnung hängt vom Tageskurs deiner Bank und vom Fremdwährungsentgelt deiner Karte ab.

Plane diesen Aufschlag zusätzlich ein, wenn du Kajabi gegen einen Anbieter mit Euro-Abrechnung stellst.

Der Tarif Kickstarter ist seit Januar 2026 gestrichen

Kajabi hat die Preise im Januar 2026 angehoben und den öffentlichen Einstiegstarif Kickstarter für 89 $ im Monat aus der Preisliste genommen. Ältere Vergleichsartikel, die Kajabi ab 89 $ führen, beziehen sich auf ein Modell ohne Buchungsmöglichkeit.

Der Abstand zum deutschsprachigen Feld ist dadurch größer geworden: Coachy startet bei 35 € im Monat, Memberspot bei 39 € im Monat.

Auf Verkäufe erhebt Kajabi keine eigene Plattformgebühr

Die Zahlungsabwicklung über Kajabi Payments kostet laut Drittquellen 2,9 % plus 0,30 $ je Zahlung im Tarif Basic und 2,7 % plus 0,30 $ im Tarif Pro. Dazu kommen 0,7 % Aufschlag bei Abo-Zahlungen und 1,5 % bei internationalen Karten.

Diese Prozentsätze stehen nicht auf der offiziellen Preisseite. Quelle ist die Übersicht unter https://mycoachingsoftware.com/blogs/kajabi-transaction-fees-explained. Eine Karte aus Deutschland ist aus Sicht eines US-Zahlungsanbieters eine internationale Karte.

Die offizielle Preisliste steht unter https://kajabi.com/pricing.

Welche Limits setzt Kajabi in den drei Tarifen?

Kajabi begrenzt den Tarif Basic auf 5 Produkte, 2.500 Kontakte, 1 Website, 1 Community und 2 Admin-Nutzer (Stand 15.09.2026).

Das Kontaktlimit ist die teuerste Grenze

Wer seine Liste über 2.500 Adressen hinaus aufbaut, wechselt von 143 $ auf 199 $ im Monat bei Jahreszahlung, obwohl sich am Kursangebot nichts ändert.

Bei Coachy hängt der Tarif an der Zahl der Kurse, bei Memberspot an der Zahl der Mitglieder. Kajabi koppelt den Preis zusätzlich an die Größe der E-Mail-Liste.

Zwei Admin-Nutzer sind schnell ausgereizt

Sobald eine Assistenz und eine Buchhaltung eigene Zugänge brauchen, ist der Tarif Basic voll. Der Sprung auf Growth mit 11 Admin-Nutzern kostet 56 $ mehr im Monat bei Jahreszahlung.

Ist Kajabi für deutsche Kursersteller DSGVO-konform nutzbar?

Kajabi stellt einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit Standardvertragsklauseln bereit, nennt aber keinen konkreten Serverstandort (Stand 15.09.2026). Der Anbieter sitzt in den USA, die Datenverarbeitung findet damit außerhalb der EU statt.

Damit unterscheidet sich Kajabi deutlich von den deutschsprachigen Anbietern im Vergleichsfeld:

  • Memberspot nennt ein europäisches Land als Hostingstandort.
  • Coachy verarbeitet laut Datenschutzerklärung in der EU sowie in Ländern mit EU-Angemessenheitsbeschluss.
  • ablefy gibt Europa an.

Kajabi liefert ein unterschriebenes DPA, aber keine Ortsangabe. Ob diese Konstruktion für dein Geschäft ausreicht, klärst du mit deiner Datenschutzberatung. onlinekurse-erstellen.de nennt die Fakten aus den Anbieterdokumenten und gibt keine Rechtsberatung.

Praktisch relevant ist der Aufwand: Bei einem US-Anbieter ohne benannten Serverstandort brauchst du für Verzeichnis, Datenschutzerklärung und Transfer-Folgenabschätzung mehr Vorarbeit als bei einem Anbieter mit Sitz in Deutschland.

Was sind die größten Nachteile von Kajabi für den deutschen Markt?

Kajabi hat vier Schwächen für Anbieter im deutschsprachigen Raum: englische Oberfläche, Abrechnung in US-Dollar, fehlender Serverstandort und ein Einstiegspreis von 143 $ im Monat bei Jahreszahlung, dem bei Coachy 35 € gegenüberstehen (Stand 15.09.2026).

Die englische Oberfläche trifft deine Teilnehmenden

Kajabi führt Englisch als einzige Sprache. Wenn deine Kundschaft Buchhalterinnen, Handwerker oder Menschen ohne Berufsenglisch sind, sehen sie Menüs, Systemmails und Fehlermeldungen auf Englisch.

Das erzeugt Supportanfragen, die bei einer deutschsprachigen Plattform nicht entstehen.

Die Abrechnung in US-Dollar erzeugt zwei Nebenkosten

Erstens das Fremdwährungsentgelt deiner Karte auf jede Monatsrechnung. Zweitens den Wechselkurs, der deine Fixkosten schwanken lässt, obwohl der Listenpreis stabil bleibt.

Für eine Kalkulation über zwölf Monate ist das ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor.

Kajabi rechnet Kontakte, nicht Käufer

Newsletter-Abonnentinnen ohne Kauf zählen gegen dasselbe Limit wie zahlende Teilnehmende. Wer Leadmagneten einsetzt, füllt sein Kontingent mit Adressen, die noch keinen Umsatz gebracht haben.

Für wen lohnt sich Kajabi und für wen nicht?

Kajabi lohnt sich ab dem Punkt, an dem du drei bis vier Werkzeuge gleichzeitig bezahlst und deine E-Mail-Liste vierstellig ist. Neben der Kursplattform sind das in dieser Lage drei weitere Abos: E-Mail-Versand, Landingpage-Baukasten und Terminbuchung.

Was diese drei kosten, steht nicht in diesem Vergleich, weil onlinekurse-erstellen.de nur Kursplattformen prüft. Rechne sie selbst zusammen und stelle die Summe gegen Kajabi Basic mit 143 $ im Monat bei Jahreszahlung, als ein Vertrag mit einem Login und einer Rechnung.

Diese Rechnung geht auf, wenn dein Publikum englischsprachig ist oder wenigstens keine Berührungsangst mit englischen Oberflächen hat.

Kajabi passt außerdem zu Anbietern, die ihre Inhalte über mehrere Formate verkaufen. Podcast, Newsletter, Kurs, Community und Coaching-Buchungen liegen in einem System und greifen auf dieselbe Kontaktliste zu.

Wer diese Formate parallel betreibt, spart an Schnittstellen und an Fehlerquellen zwischen Werkzeugen. Der Tarif Pro mit 3 Websites und 26 Admin-Nutzern für 399 $ im Monat bei Jahreszahlung ist für Teams gebaut, die mehrere Marken unter einem Dach führen.

Für wen Kajabi nicht passt

Coaches mit einem Kurs und deutschsprachiger Zielgruppe. In dieser Lage stehen 143 $ im Monat bei Kajabi gegen 35 € im Monat bei Coachy, jeweils bei Jahreszahlung.

Der Tarif Basic bringt 2.500 Kontakte mit, wenn du 80 hast. Er bringt Podcast-Hosting mit, wenn du keinen Podcast hast. Und er bringt eine englische Oberfläche mit, wenn deine Teilnehmenden Deutsch sprechen.

Anbieter mit strengen Vorgaben zum Datenstandort. Wer für Behörden, Kliniken, Kanzleien oder Konzerne schult, bekommt im Einkaufsprozess die Frage nach dem Serverstandort gestellt.

Kajabi beantwortet diese Frage öffentlich nicht. Memberspot und ablefy beantworten sie mit Europa, und dieser eine Satz entscheidet solche Ausschreibungen.

Anbieter, die einen späteren Umzug einplanen. Kajabi hostet Videos, Seiten, Kontakte und Zahlungsdaten in einem System.

Ein Umzug bedeutet: Kursstruktur neu anlegen, Videos neu hochladen, Zahlungsabos kündigen und neu aufsetzen, Teilnehmende zum Wechsel bewegen. Wer die Plattform als Zwischenlösung testet, plant diesen Aufwand vor der ersten Zahlung ein.

Meine Einordnung: Kajabi ist ein gut gebautes Produkt für einen Markt, der nicht der deutschsprachige ist. Die Bewertung von 3 von 5 Punkten auf onlinekurse-erstellen.de bezieht sich auf die Eignung für Anbieter in Deutschland, Österreich und der Schweiz, nicht auf die Produktqualität.

Welche deutschen Alternativen gibt es zu Kajabi?

Drei deutschsprachige Plattformen decken die Kajabi-Funktionen für den deutschen Markt ab: Coachy ab 35 € im Monat, Memberspot ab 39 € im Monat und ablefy ab 59 € im Monat, alle mit deutscher Oberfläche (Stand 15.09.2026).

Coachy

Coachy ist der schlankste Einstieg. Coachy verzichtet auf eine eigene Zahlungsabwicklung und setzt auf Digistore24 oder CopeCart, was die Rechnungs- und Steuerabwicklung an einen deutschen Dienstleister abgibt.

Details stehen im ausführlichen Test von Coachy und im direkten Vergleich von Coachy und Kajabi.

Memberspot

Memberspot ist die Wahl, wenn der Mitgliederbereich im Mittelpunkt steht. Memberspot berechnet 0 % Transaktionsgebühr in allen Tarifen und sitzt als GmbH in Deutschland.

Der ausführliche Test von Memberspot zeigt die Tarifgrenzen.

ablefy

ablefy kommt der Funktionsbreite von Kajabi am nächsten, weil ablefy Zahlungsabwicklung, Rechnungen, Mahnwesen und Affiliate-Programme mitbringt. Dafür kostet ablefy 2,7 % plus 0,50 € je Standardzahlung.

Der ausführliche Test von ablefy und der direkte Vergleich von ablefy und Kajabi ordnen das ein.

onlinetoolkiste15Coachy: 15 % auf die 1. Zahlung

Wenn du vor der Entscheidung stehst, führt die Übersicht alle Kajabi-Alternativen im Vergleich zusammen, inklusive Umzugsaufwand. Als Coach mit Kurs und 1:1-Angebot findest du die Empfehlung unter Kursplattform für Coaches.

Alle Einzeltests stehen unter Tests, die Direktvergleiche unter Vergleiche. Die Startseite von onlinekurse-erstellen.de stellt alle Kursplattformen im Vergleich nebeneinander.

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Häufige Fragen

Was kostet Kajabi im Monat?

Kajabi kostet 179 $ im Tarif Basic, 249 $ im Tarif Growth und 499 $ im Tarif Pro. Bei Jahreszahlung sinkt der Monatsbetrag auf 143 $, 199 $ und 399 $ (Stand 15.09.2026).

Gibt es Kajabi auf Deutsch?

Nein. Kajabi führt Englisch als einzige Oberflächensprache. Support, Hilfeartikel und Abrechnung laufen ebenfalls auf Englisch.

Wie hoch sind die Transaktionsgebühren bei Kajabi?

Kajabi erhebt 0 % eigene Plattformgebühr auf Verkäufe. Für Zahlungen über Kajabi Payments nennen Drittquellen 2,9 % plus 0,30 $ im Tarif Basic bis 2,7 % plus 0,30 $ im Tarif Pro, dazu 0,7 % Aufschlag bei Abo-Zahlungen.

Hat Kajabi eine kostenlose Testphase?

Ja. Kajabi bietet 30 Tage Testzeitraum und liegt damit gleichauf mit Coachy. Memberspot und ablefy geben jeweils 14 Tage (Stand 15.09.2026).

Welche deutsche Alternative zu Kajabi ist die günstigste?

Coachy ist mit 35 € im Monat bei Jahreszahlung der günstigste Einstieg unter den deutschsprachigen Alternativen. Memberspot startet bei 39 € im Monat, ablefy bei 59 € im Monat.

Warum hat Kajabi den Tarif Kickstarter abgeschafft?

Kajabi hat die Preisliste im Januar 2026 umgebaut und den öffentlichen Einstiegstarif Kickstarter für 89 $ im Monat entfernt. Der günstigste öffentlich buchbare Tarif ist seitdem Basic.